Rover

Stufenpädagogik:

Rover - Privileg, Einstellung, Aufgabe

"Rover sein heißt unterwegs sein". Ich weiß nicht, von wem dieser Ausspruch ursprünglich stammt, aber trotzdem passt er. Wenn man in der DPSG Rover wird, wird über kurz oder lang klar, dass der Moment des Roverwerdens einen großen Schritt für einen Pfadfinder bedeutet. Einerseits ein Schritt weg von dem durch den Leiter wohlbehüteten Grüppling, andererseits ein Schritt in Richtung mehr. Rover sein ist mehr als beim Aufstiegsfest das rote Tuch um den Hals zu bekommen. Rover zu sein ist ein Privileg, Roversein ist eine Einstellung und eine Aufgabe.

Als Rover kann man unabhängiger und selbstständiger sein, kann sich mehr an größere Unternehmungen wagen, kann auch mal für sich selbst entscheiden.
Roversein ist aber auch eine Einstellung. Jemand der zwar das rote Tuch besitzt, aber nur in seiner Höhle sitzt und sich nicht raus traut, ist kein Rover. Jemand der nicht auf andere zugehen kann, nicht mit anderen zusammen für eine gute Sache arbeiten kann, sich nur für sich interessiert und gar nichts für den Stamm leistet, ist kein Rover.
Doch als Rover bekommt man auch eine Aufgabe. Ein Vorbild sein für die "Kleinen", die Selbständigkeit für einen guten Zweck nutzen, indem man von sich aus mit anderen, seien es Rover oder nicht, seien es Pfadfinder oder nicht, ans Werk geht und hilft, unterstützt und aufbaut.
Das Roversein ist natürlich nicht nur das, was hier steht, das ist lediglich eine Art Wegweiser in welche Richtung man als Rover gehen könnte/sollte...


veränderte Quelle: Homepage DPSG Diözesanverband Passau

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